Luzia Steinmann Praxis für TCM

  

                                                        Folgende Behandlungsmethoden wende ich in der Praxis an:


Akupunktur

Durch die Akupunktur werden mittels steriler Stahlnadeln entlang der Körperleitbahnen (Meridiane) an genau definierten Stellen des Körpers Akupunkturpunkte stimuliert. Das Qi wird positiv beeinflusst und die Lebensenergie fliesst frei, da das energetische Gleichgewicht wieder hergestellt wurde.            Beim Nadeleinstich kann ein leichtes Ziehen oder ein feines elektrisches Gefühl empfunden werden, welches anzeigt, dass der gesuchte Punkt getroffen wurde.

Die Organe und deren Körperleitbahnen bilden eine untrennbare energetische Einheit - Störungen der inneren Organe können sich auf die zugeordneten Körperleitbahnen übertragen und umgekehrt. Die Körperleitbahnen gehören zu den oberflächlichen energetischen Schichten mit Haut und Muskeln und die Organe zum Inneren, also den tiefen energetischen Körperschichten mit Organen und Knochen. Jede Körperleitbahn hat ihre eigenen Therapiepunkte und jeder Einzelne davon weist eine bestimmte energetische Wirkung auf.


Moxibustion (Moxa)

Die Stimulation der Akupunktur-Punkte kann durch die heilende Wärmewirkung getrockneter Beifussblätter (Artmeisia vulgaris) ergänzt werden. Durch die Hitzeeinwirkung des verglimmenden Moxa-Krauts, welche durch die Nadel tief ins Gewebe geleitet wird, aktivieren wir den Qi und Blutfluss im Meridiansystem.

Die Moxa-Behandlung vertreibt Kälte (stärkt die Yang Energie), und löst Feuchtigkeit auf. Das Immunsystem wird angeregt und der Gewebestoffwechsel aktiviert. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Produktion von Leukozythen und Erythrozyten (weisse- und rote Blutkörperchen) angeregt wird, welche die Sauerstoffversorgung im Gewebe verbessern. Somit wirkt eine Moxa-Behandlung in einem breiten Spektrum entzündungshemmend.

In der Schwangerschaft wird die Moxibustion bei Beckenendlage eingesetzt, um das Drehen des Kindes in Schädellage zu bewirken.

Tuina

Tuina ist die traditionelle chinesische Massage und die Urform, der auch bei uns bekannten Sonderformen Shiatsu und Akupressur. Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern "tui"- schieben und "na"- greifen zusammen. Spezielle Handgriffe wie eben dieses Schieben und Greifen, sowie Rollen, Klatschen, Klopfen, Drücken, Reiben und Vibrieren machen die Massage einzigartig.

Vor einer Tuina Massage wird eine eingehende Diagnose gemacht. So kann festgestellt werden, welche energetischen Störungen eine Disharmonie hervorrufen, wo die Blockaden und wo die Ursachen liegen.

Schröpfen

Schröpfen ist eine alte Volksmedizin, welche praktisch in jeder Kultur gebraucht wurde. Es wird als klassisches Ausleitungsverfahren und bei vielerlei Beschwerden eingesetzt. Vorwiegend am Rücken, werden die Schröpfgläser auf die Haut gesetzt. Die Luft im Schröpfglas wird erhitzt, wobei ein Vakuum entsteht und das Blut in die Haut gesogen wird. Dadurch wird die Zirkulation von Blut und Lymphe angeregt und der Qi-Fluss aktiviert. Trotz sich kurzfristig abzeichnenden Blutergüssen wird das Schröpfen als sehr angenehm empfunden.


GuaSha

Gua bedeutet "Schaben" oder "Kratzen" an der Hautoberfläche, Sha wurde aus dem englischen mit "rötliche, erhabene, hirseähnliche Hautaussschläge" übersetzt. "GuaSha" weist also auf die Behandlungstechnik sowie die daraus resultierende Hauterscheinung hin.  GuaSha wirkt sehr effizient wenn Kälte, Feuchtigkeit, Trockenheit, Wind oder Hitze in den Körper eingedrungen sind, also zum Beispiel zu Beginn einer Erkältung, bei Frösteln, Fieber, aber auch bei Spannungsgefühlen, Schmerzen, Steifheit und Taubheit der Extremitäten.

 

Ernährung nach 5 Elementen

Ist ein zeitgemässer und ganzheitlicher Ernährungsstil, der auf dem überlieferten Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) basiert. Auch in unseren Breitengraden ist diese Ernährungsform nichts Neues. Wir finden sie noch in Grossmutters Küche, sowie in anderen traditionellen Alltagsküchen der Welt. Sie hat sich über Jahrhunderte bewährt und das Überleben vieler Generationen gesichert. . Isst der Mensch, was die Natur im Einklang mit den Jahreszeiten hervorbringt und was in seiner unmittelbaren natürlichen Umwelt wächst, wirkt dies gesundheitsfördernd auf ihn.


Bei der Ernährung nach den Fünf Elementen werden die Nahrungsmittel gemäss ihrer thermischen Wirkung (heiss, warm, neutral, erfrischend, kalt) und den fünf Geschmacksrichtungen (sauer, bitter, süss, scharf, salzig) eingeteilt. Einen grossen Stellenwert nimmt die sogenannte Bekömmlichkeit und der Genuss der Speisen ein. Zudem haben gewisse Nahrungsmiittel eine spezielle Wirkung auf ein gezieltes Organ und eine sogenannte Wirkrichtung (hebend, senkend, haltend, befreiend).